Case

Manchmal ist ein neues System nicht die beste Lösung

Bei Paul Meijering lag der größte Mehrwert nicht in einem zusätzlichen System, sondern darin, die bestehende ERP- und WMS-Umgebung als Grundlage für Bestandsoptimierung, papierlose Abläufe und weitere Digitalisierung zu stärken.

Der wichtigste Schritt bestand deshalb nicht darin, sofort weiterzubauen, sondern zunächst zu bestimmen, welche Richtung langfristig den größten Mehrwert, die beste Beherrschbarkeit und den meisten Raum für weitere Entwicklung bietet.

Expertise
Technology Assessment
Low-Code
Low-Code-Optimierung
Plattform
Thinkwise
01Kontext

Die ursprüngliche Frage

Paul Meijering wollte Lagerprozesse, Bestandsmanagement und operative Unterstützung innerhalb einer bestehenden, mit Thinkwise entwickelten Geschäftsanwendung weiterentwickeln.

Zunächst wirkte die Fragestellung vor allem technisch. Während der Analyse wurde jedoch deutlich, dass die wichtigere Entscheidung früher ansetzt: nicht bei der Frage, was zusätzlich gebaut werden kann, sondern welche Richtung die bestehende Systemlandschaft langfristig am besten stärkt.

Paul Meijering
„Die Zusammenarbeit brachte Ruhe und Klarheit in eine Situation, die ziemlich komplex geworden war. Durch den kritischen Blick auf unsere Prozesse und Systeme konnten wir bessere Entscheidungen treffen und mit mehr Vertrauen weiterentwickeln.“
Paul Meijering
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02Analyse

Erst verstehen, dann entscheiden

Link2Leap analysierte die bestehende Situation, die Entwicklungsrichtung und das Zusammenspiel von Prozessen, Systemen und zukünftigen Anforderungen.

Die zentrale Frage lautete nicht: Was können wir noch bauen?

Die zentrale Frage lautete: Welche Richtung reduziert unnötige Komplexität und schafft für die Organisation die stärkste Grundlage für die weitere Entwicklung?

03Erkenntnis

Die Lösung war nicht der Ausgangspunkt

Viele Technologieprojekte beginnen, nachdem die Lösungsrichtung faktisch bereits gewählt wurde. Diese Case Study zeigt, warum es wertvoll sein kann, vor weiteren Investitionen zur zugrunde liegenden Frage zurückzukehren.

Bei Paul Meijering lag der größte Mehrwert nicht darin, eine weitere Anwendung hinzuzufügen, sondern das bestehende Fundament zu stärken. So entstand eine logischere Grundlage für Modernisierung, weitere Digitalisierung und zukünftige Erweiterungen.

04Kurswechsel

Von Erweiterung zu gezielter Stärkung

Auf Basis der Analyse wurde eine Richtung gewählt, bei der die bestehende Anwendungslandschaft der Ausgangspunkt blieb.

Anstatt zusätzliche Systemschichten hinzuzufügen, verlagerte sich der Fokus auf die Modernisierung der bestehenden Umgebung, die Optimierung der Bestandsmechanismen und eine bessere Unterstützung operativer Prozesse.

05Modernisierung

Schritt für Schritt zu einem stärkeren Fundament

01

Modernisierung der Benutzerumgebung

Migration auf die aktuelle Thinkwise Universal GUI als Grundlage für die weitere Entwicklung.

02

Optimierung der Bestandsmechanismen

Schrittweise Verbesserung der Bestandslogik und operativen Prozesse.

03

Papierlose Abläufe

Digitalisierung operativer Arbeit, einschließlich tabletbasierter Unterstützung im Betrieb.

04

Vorbereitung auf weitere Erweiterungen

Stärkung des Fundaments, damit zukünftige Entwicklungen kontrolliert ergänzt werden können.

06Expertise

Von der technischen Neubewertung zur gezielten Modernisierung

Technology Assessment

Analyse der ursprünglichen Fragestellung, Überprüfung der gewählten Richtung und Sicherung des Zusammenspiels von Systemen, Prozessen und nächsten Schritten.

Low-Code

Gezielte Modernisierung und Optimierung der bestehenden Thinkwise-Umgebung, Bestandslogik und operativen Unterstützung.

07Ausblick

Neue Möglichkeiten erst dann, wenn das Fundament stimmt

KI ist in dieser Case Study kein Ausgangspunkt. Neue Möglichkeiten werden erst dann untersucht, wenn klar ist, wie Prozesse, Systeme, Daten und Menschen zusammenspielen.

Auf Basis des Wissens, das während der Modernisierung entsteht, lässt sich anschließend gezielt beurteilen, wo KI oder andere Formen der Automatisierung Mehrwert schaffen, zum Beispiel bei Dokumentenflüssen, Informationsverarbeitung oder operativer Unterstützung.

08Warum diese Case Study relevant ist

Der Link2Leap-Ansatz in der Praxis

Diese Case Study zeigt, dass eine Technologiefrage größer sein kann als die ursprünglich vorgesehene Lösung. Die richtige Richtung entsteht, indem zunächst die bestehende Umgebung, Abhängigkeiten und die tatsächlichen Anforderungen der Organisation verstanden werden.

Erst verstehen. Dann entscheiden. Erst danach umsetzen. In diesem Fall bedeutete das, das bestehende Fundament gezielt zu stärken, ohne eine zusätzliche Systemschicht hinzuzufügen.

09Stand

Ein laufendes Programm

Die Migration auf die aktuelle Thinkwise Universal GUI ist abgeschlossen. Der aktuelle Fokus liegt auf Bestandsmechanismen, papierlosen Abläufen und der weiteren Optimierung der bestehenden Umgebung.

Auf dieser Grundlage werden weitere Möglichkeiten, einschließlich KI, sorgfältig geprüft.

10Nächster Schritt

Sie überlegen, ob Sie ersetzen, modernisieren oder weiterentwickeln sollten?

Link2Leap hilft zunächst dabei, die aktuelle Situation, Risiken und Optionen klar einzuordnen. So entsteht ein nächster Schritt, der sowohl zur bestehenden Systemlandschaft als auch zu den tatsächlichen Anforderungen der Organisation passt.

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